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WARTEN AUF GODOT

Schauspiel von Samuel Beckett 

ZUM STÜCKZUR KRITIK

 

Vorstellungstermine:

Samstag, 07. März 2020, 20 Uhr, Première

Oliver Männer (Estragon)
und Gerd Niedermayer (Wladimir)

So 08.03.20
Fr 13.03.20 / Sa 14.03.20
Fr 20.03.20 / Sa 21.03.20 / So 22.03.20
Fr 27.03.20 / So 29.03.20
Fr 03.04.20 / Sa 04.04.20 / So 05.04.20
Spielbeginn: Fr, Sa 20 Uhr, So 17 Uhr

(Klicken zum anzei­gen)
Im Ensemble TAM OST – Produktion
Regie: Jutta Schmidt
Bühne: Ensemble
Licht/Ton: Elaine Herrmann
Kostüm: Ensemble
Fotografie: Albert Aschl
Plakat/Programm: Stine Helbig
Im Ensemble TAM OST – Schauspiel (Klick zum zei­gen)
Schauspieler als
Oliver Männer Estragon
Gerd Niedermayer Wladimir
Hermann Neuner Pozzo
Heinz Friedel Lucky
Merlin Lochner Junge

Zum Inhalt:

2020 - Plakat - WARTEN AUF GODOT - Bild: Stine Helbig

2020 – Plakat – WARTEN AUF GODOT – Bild: Stine Helbig

Auf die Frage, wer denn Godot sei, ant­wor­te­te Beckett „Wenn ich das wüss­te, hät­te ich es im Stück gesagt.“ Es kommt also nicht auf die­sen Godot an, son­dern auf das Warten.
Die Vagabunden Wladimir und Estragon erwar­ten sich von dem „Warten auf Godot“ etwas: er soll sie vor der Langeweile ret­ten und den Sinn des Lebens erklä­ren. Alles, was sie wäh­rend des Wartens tun, sind Versuche, sich die Langeweile zu ver­trei­ben. Die Tage ver­ge­hen mit lee­rem Geschwätz, ihre Arbeit besteht aus Schuhe an, Schuhe aus, Hut auf, Hut ab. Weil sie nicht schwei­gen kön­nen, reden sie dum­mes Zeug, schla­fen, träu­men, zan­ken und freu­en sich über alles, was die Zeit weni­ger zäh ver­ge­hen lässt. Aber sie glau­ben, dass Godot kom­men wird.
Pozzo, der Machtmensch, und sein Sklave Lucky glau­ben das nicht. Im Gegensatz zur Brüderlichkeit der Vagabunden lei­det die­ses Paar anein­an­der und zeigt lust- und qual­voll roh das Abhängigkeitsverhältnis von Menschen, das alte Gesellschaftsspiel von Herr und Knecht.
So abs­trakt die Figuren Becketts schei­nen, so kon­kret erle­ben sie Komik und Entsetzen in dem, was sie auf der Bühne trei­ben. Doch in ihrem herz­zer­rei­ßen­den Scheitern brin­gen sie unwei­ger­lich die Zuschauer zum Lachen. Sie spie­len ein Stück, in dem die Langeweile zwar Thema, aber alles ande­re als lang­wei­lig ist.

Im Ensemble TAM-OST spie­len: Oliver Männer (Estragon), Gerd Niedermayer (Wladimir), Hermann Neuner (Pozzo) und Heinz Friedel (Lucky), die Stimme (Junge) leit uns Merlin Lochner. Regie führt Jutta Schmidt.

 

 

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